Kein Krieg gegen Iran

erstellt von IPPNW — zuletzt geändert: 2020-01-08T12:36:07+01:00
Vorrang für zivile Lösungen und Absage an Kriegsbeteiligung

Nach dem Mord an dem iranischen Generalleutnant Soleimani besteht die unmittelbare Gefahr, dass der Konflikt zwischen den USA und dem Iran endgültig eskaliert. Beide Seiten drohen einander unverhohlen mit Angriffen. Ein Krieg zwischen beiden Staaten aber hätte abertausende Tote zur Folge, wäre eine ökologische Katastrophe und würde die ganze Region weiter ins Chaos stürzen. Die IPPNW organisiert gemeinsam mit der DFG-VK, den NaturFreunden Deutschlands, pax christi, der Ev. Arbeitsgemeinschaft KDV und Frieden sowie dem Netzwerk Friedenskooperative am Samstag, 11. Januar 2020 um 11 Uhr eine Kundgebung „Kein Krieg zwischen den USA und dem Iran“ am Brandenburger Tor.

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW fordert die Bundesregierung auf, sich im Vorfeld der Sitzung des UN-Sicherheitsrates am Donnerstag sowohl gegenüber dem Iran als auch gegenüber der USA für rasche deeskalierende Maßnahmen und Gespräche einzusetzen. Die Bundesregierung und die EU müssen sich auf die Seite des Völkerrechts stellen und sich deutlich von der Kriegsrhetorik der USA distanzieren. Die Bundesregierung soll jegliche deutsche Unterstützung eines Irankrieges ausschließen und dazu den USA die Nutzung von US-Militäreinrichtungen in Deutschland untersagen.

Weitere Informationen zum Iran-Atomabkommen https://www.atomwaffena-z.info/heute/unter-verdacht/iran/aktuelles/artikel/15f59b7645/iran-setzt-weitere-auflagen-des-atomabkommens-aus.html

https://www.atomwaffena-z.info/heute/unter-verdacht/iran/aktuelles/artikel/15f59b7645/iran-setzt-weitere-auflagen-des-atomabkommens-aus.html

Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges/Ärzte in sozialer Verantwortung e.V IPPNW, Newsletter, 7.1.2020