Kampagne "Kein Geld für die AfD"

erstellt von Bildungsstätte Anne Frank — zuletzt geändert: 2021-11-11T20:21:08+01:00
Nach dem Wiedereinzug der AfD in den Bundestag wird etwas Unmögliches möglich: Unser aller Steuergeld wird in Millionenhöhe in die AfD-nahe Desiderius-Erasmus-Stiftung fließen – und damit in rechtsextreme politische Bildung. Das wollen wir verhindern.

Wir beobachten die Aktivitäten der Erasmus-Stiftung seit 2018 und klären seit Ende 2020 im Rahmen der Kampagnen "Vorsicht vor dem Stiftungstrick" und „Kein Geld für die AfD" über die AfD-nahe Stiftung auf. Anfang September 2021 ging unsere Webseite www.kein-geld-fuer-die-afd.de online, die neben Informationen die Möglichkeit bietet, ausgewählte Politiker*innen zum Thema anzuschreiben. Die Aktion stieß auf großen Anklang – schon in den ersten Tagen gingen über 40.000 E-Mails an Politiker*innen und Abgeordnete. Auch prominente Künstler*innen, Organisationen und Influencer*innen wie Marc-Uwe Kling und das Känguru, Comic-Zeichner Ralf Ruthe, der Autor Max Czollek oder der Comedian Jan Böhmermann schlossen sich der Warnung an.

Im Juni hatte die Bildungsstätte außerdem ein Bündnis zahlreicher Organisationen der Zivilgesellschaft initiiert. In einem "Manifest für die politische Bildung" fordern wir die Fraktionen im deutschen Bundestag gemeinsam auf, ein Demokratiefördergesetz auf den Weg zu bringen, das u.a. den Ausschluss von Verfassungsfeinden von der öffentlichen Förderung sicherstellt.

Einen Überblick zu unserem Engagement gegen die öffentliche Förderung der DES finden Sie in unserer Pressemitteilung.

Zur Kampagnenseite "Kein Geld für die AfD"

aus: Neues aus der Bildungsstätte Anne Frank, 11.11.2021