Globaler Aktionstag gegen 5G

erstellt von BI "Stopp 5G Frankfurt" — zuletzt geändert: 2020-02-04T11:32:02+01:00
Aktion in Frankfurt am Main

Am Samstag, dem 25.01.20, zum globalen Aktionstag gegen 5G, fanden in vielen Städten Demonstrationen mit tausenden Elektrohypersensiblen und Mobilfunkkritikern statt. Es gab Info-Stände in vielen Gemeinden, um die Bevölkerung über die Gefahren von 5G aufzuklären.

Auch die Bürgerinitiative Stopp 5G Frankfurt und die Taunus-Initiative-Stoppt 5G waren in Frankfurt an der Hauptwache aktiv und gut besucht.

Hier konnten sich die Bürger anhand von Infostellwänden, Informationsmaterial und Vorträgen ausführlich informieren, z.B. über die Strahlungsbelastung, die mit 5G auf uns zukommt, die Auswirkung auf unsere Gesundheit und die Umwelt. Mobilfunkstrahlung wird von der WHO bereits seit 2011 als "möglicherweise krebserregend" eingestuft. Im April 19 verlangte ein wichtiges Gremium innerhalb der WHO sogar deren Hochstufung in "wahrscheinlich krebserregend".

Die Strahlungsbelastung durch 5G wird mit ca. 800.000 neuen Sendemasten, zusätzlichen Kleinzellen alle 100 – 150 Meter und mind. 50.000 neuen Satelliten im All enorm ansteigen - ÜBERALL und für JEDEN, ob Nutzer oder nicht.

In Gesprächen mit besorgten Bürgern wurde klar: Es gibt viele Menschen, die das Thema so kritisch sehen wie wir. Wir müssen sie nur erreichen. Die allgemeine Zustimmung und das Interesse der Bürger brachte ein Passant auf den Punkt: „Ihr solltet alle vierzehn Tage hier an der Hauptwache sein.“

Die an diesem Tag stattgefundene Vernetzung mit Umweltmedizinern und anderen Aktiven aus umliegenden hessischen Städten war wichtig, denn die Hessische Landesregierung plant eine Änderung der hessischen Bauordnung. Sie will damit durch die Hintertür ermöglichen, dass das Genehmigungsverfahren zum Aufstellen deutlich höherer Antennenanlagen erheblich erleichtert wird. Ferner soll diese Erhöhung dann nicht mehr ab Boden-, sondern ab Dachlinie gelten!

Eins wird hier klar: Wir Bürger werden im Unwissen gelassen, deshalb ist es notwendig, dass die Presse anfängt, ausführlich und unabhängig zu berichten.

Unsere Gesundheit ist uns wichtig, Wir wollen keine Versuchskaninchen sein! Die Gesundheitsgefährdung durch Contergan, Asbest, Dioxin etc. stellte sich erst im Nachhinein als Skandal heraus. Daraus sollten wir lernen!

Wir fordern: Vor dem weiteren Ausbau bzw. der Inbetriebnahme des 5G-Netzes auf Erden und im Weltraum müssen Industrie und Staat in unabhängigen Studien dessen Unschädlichkeit beweisen.

"Taunus-Initiative-Stoppt 5G" und Bürgerinitiative "Stopp 5G Frankfurt", Pressemitteilung, 31.01.20