Für die Rückkehr zum Regelbetrieb in Kitas und Kindergärten

erstellt von Familien in der Krise — zuletzt geändert: 2020-06-05T11:35:13+02:00
#familieninderkrise im Gespräch mit Politikern vor der Stadtverordnetenversammlung am 4. Juni

Während in nahezu allen gesellschaftlichen Bereichen die Lockerungen spürbar sind, ist die Betreuungs- und Schulsituation von Kindern und Familien weiter von massiven Einschränkungen betroffen.

Aus diesem Grund haben gestern Eltern der Initiative #familieninderkrise eine Mahnwache vor der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Frankfurt abgehalten, die Corona-bedingt in dem Mainarcaden der Stadtwerke stattgefunden hat.

Im Rahmen der Aktion kam es zum Austausch mit Oberbürgermeister Peter Feldmann und weiteren Stadtverordneten, die die Anliegen von #familieninderkrise unterstützen.

Stefan von Wangenheim von der FDP hat das Thema auf der Tagesordnung der Stadtverordnetenversammlung platzieren können. Ayse Dalhoff von die LINKE, die mit vielen anderen Eltern Gründungsmitglied von #familieninderkrise ist, hat die Gelegenheit genutzt und auch zum Thema gesprochen: “Wie in den zurückliegenden Wochen während der Corona-Krise mit Kindern und Familien seitens der Politik umgegangen wurde, ist schlicht und einfach beschämend. Die Eltern dagegen haben sich nun Gehör verschafft, um auf ihre und vor allem die Situation der Kinder aufmerksam zu machen. Jetzt werden sie von der Öffentlichkeit wahrgenommen. Tun wir das auch in der Politik und zwar sofort und langfristig.”

Initiative Familien in der Krise, 5. Juni 2020


Was ist #familieninderkrise?

Wir sind eine bundesweite Bewegung von Eltern, die Kindern und Familie in der Corona-Krise eine Stimme gibt. In verschiedenen Bundesländern planen wir Aktionen zum Thema Kita und Schule.

In der aktuellen Lage sind unsere konkreten Forderungen:

  1. Kontrollierte Öffnung von Schulen und Kitas für ALLE Kinder mit vernünftigem Hygienekonzept in festen Gruppen/ Klassen und zwar mit täglicher Betreuung/ Unterricht noch vor den Sommerferien
  2. Aufhebung strenger Abstandsregeln und Maskenpflicht in Kitas und Grundschulen
  3. Kompensation für Kita-Eltern, die ihre Kinder weiter zu Hause betreuen und Hilfestellung für Schüler und Eltern, die weiter im Homeschooling lernen wollen oder müssen
  4. Sofortige Aufhebung der Unterscheidung von Eltern nach Systemrelevanz
  5. Systematische Tests in Schulen und Kitas, damit sich Lehrer und Erzieher sicher fühlen können bspw. Durch Pooltestungen
  6. Kein erneuter landesweiter Lock-Down von Schulen und Kitas bei einer zweiten Infektionswelle (nur lokale Schließungen)