Fridays for Future: Kundgebung gegen die Abwrackprämie

erstellt von Fridays for Future — zuletzt geändert: 2020-05-29T12:53:31+02:00
Am Freitag den 29. Mai wird sich Fridays For Future Frankfurt der Kundgebung von Ende Gelände Frankfurt von 14-15 Uhr am Paulsplatz anschließen.

 Im Anschluss zu der Kundgebung wird es vorraussichlicht noch unangemeldete Aktionen mit dem Fahrrad geben.
Am 02.06 ist ein bundesweites Treffen von Minister*innen statt, bei dem vorraussichtlich über ein Konjunturpaket in der Höhe von 156 Milliarden Euro entschieden wird.
„Dieses Geld, darf auf keinen Fall in Unternehmen investiert werden, welche die Klimakrise noch mehr anfeuern und somit die globale und lokale Ungerechtigkeit verschlimmern. Wenn die Abrwackprämie beschlossen wird, würde das klar zeigen, dass in Deutschland Autos, Konzerne und Wirtschaftswachstum für jeden Preis über Ökologie, Gemeinwohl und Menschenleben gesetzt wird.“, sagt Nina Reister.
Fridays for Future Frankfurt fordert, dass alle wirtschaftlichen Hilfen an ökologische und nachhaltige Bedingungen geknüpft werden. Die Auto-, Flug- und Kohlelobby, welche die Menschheit direkt in die nächste humanitäre Krise bringt, darf nicht staatlich unterstützt werden, noch weniger ohne handfeste Auflagen.
„Es kann nicht sein, dass letzes Jahr fast 250 km Autobahnen und Bundesstraßen ausgebaut wurden, während nur 6 km Gleise. Die Politik muss die Verkehrswende vorranbringen und nicht durch Heuchlereien, wie diese, auch noch verhindern. Eine effektive Verkehrswende geht nur mit einem Ausbau der Bahn und nicht mit dem Fördern von Autofahren.“, sagt Asuka Kähler.
Deswegen protestiert Fridays for Future Frankfurt mit Ende Gelände und dem Bündnis Sand im Getriebe am Freitag für eine ökologisch und soziale Wirtschaft und eine klimagerechte Zukunft für alle.

Fridays for Future, Pressemitteilung, 28. Mai 2020