Fridays for Future - Fridays for Peace

erstellt von Fridays for Future Frankfurt — zuletzt geändert: 2019-10-16T17:18:53+00:00
Gegen die Invasion der Türkei in Nordsyrien. // 18. Oktober, 12 Uhr, Bockenheimer Warte

Am 18. Oktober wird in Frankfurt am Main unter dem Motto: „Fridays for Peace“ eine Fridays for Future-Aktion bezüglich der Invasion Nordsyriens durch die Türkei stattfinden. Wir solidarisieren uns mit dem angegriffenem autonomen Gebiet Rojava, welches sich Ökologie auf die Fahnen geschrieben hat. Die Teilnehmer*innen der Aktion werden sich um 12 Uhr an der Bockenheimer Warte treffen.
Fridays for Future Frankfurt solidarisiert sich mit Rojava, da der Krieg im Norden Syriens eine massive Zerstörung der dortigen Umwelt mit sich bringt. Darüber hinaus steht Rojava für eine nachhaltige und progressive Gesellschaft. Die Kampagne „Make Rojava Green Again“ ist beispielhaft dafür, wie sinnvoller Klimaschutz international funktionieren kann.
Unsere besondere Solidarität gilt der FFF-Ortsgruppe in Rojava.
„Der Krieg gegen Rojava, welcher von der Bundesregierung unterstützt wird, ist ein aktiver Kampf gegen die Demokratie, gegen alles wofür wir einstehen. Wir können nicht zulassen, dass das faschistische Regime der Türkei weiterhin Menschen abschlachtet“, sagt Asuka Kähler.
Viele der im Angriffskrieg der Türkei verwendeten Waffen stammen aus deutscher Hand. Deutschland verdient jährlich Milliarden durch Waffenexporte und ein Großteil dieser gehen an die Türkei. Des Weiteren werden viele von den dort eingesetzten Militärfahrzeugen vom deutschen Automobilhersteller Mercedes produziert. Dies beweist wieder einmal, dass Konzerne für Profit die Zerstörung des Klimas, welche tödliche Folgen für Menschen im globalen Süden haben wird, sowie Krieg in Kauf nehmen. Das darf nicht länger der Fall sein. Wir fordern einen Systemwandel, damit Wachstum und Profit nie wieder die Maxime unseres Handelns sind.
Außerdem steht außer Frage, dass die ethnische Säuberung von Seiten des faschistischen AKP-Regimes ein Ende haben muss.
„Die Menschen in Rojava befinden sich in akuter Lebensgefahr. Unsere Ortsgruppe in Qamishli sah sich bereits Bombardierungen ausgesetzt. Dies sind unhaltbare Zustände, welche ein sofortiges Ende haben müssen. Dieser Krieg muss gestoppt werden“, sagt Angelina Fiehl.

fridaysforfutureffm.de
Fridays for Future, Pressemitteilung, 16. Oktober 2019