Ergebnisse 24-Stunden-Lauf am Mainkai

erstellt von MAINKAI FÜR ALLE — zuletzt geändert: 2020-07-26T23:47:05+02:00
Insgesamt 2.054 Mal wurde die Strecke von Samstag 15 Uhr bis Sonntag 15 Uhr zurückgelegt: Sprintend, Joggend, Spazierend, Schlendernd, Wandernd – je nach individueller Laune und Konstitution.

Pressemitteilung Ergebnisse 24h-Lauf/26.07.2020

Demo am Mainkai: Frankfurter laufen nach Kopenhagen und zurück - 1.335 Kilometer für einen autofreien Mainkai

Rund 700 Frankfurterinnen und Frankfurter aus insgesamt 21 verschiedenen Stadtteilen haben eindrucksvoll mit den Füßen abgestimmt: für einen autofrei gestalteten Mainkai und für eine wirkliche Verkehrswende in ihrer Stadt.

Im Rahmen einer 24-stündigen Demonstration zählte jede gelaufene 650-Meter-Strecke vom einen zum anderen Ende der derzeit gesperrten Straße als Aufruf an die Stadtverordneten, den Mainkai nicht wie bisher geplant am 1. September wieder für den PKW- und LKW-Verkehr freizugeben.

Die von allen Teilnehmern gemeinsam zurückgelegte Strecke addiert sich auf 1.335 km, was in etwa der Entfernung von Frankurt nach Kopenhagen entspricht. Einer Stadt, die vormacht, wie Verkehrswende und innerstädtische Aufenthaltsqualität wirklich funktionieren.

Staffelstäbe wurden rund um die Uhr ohne Unterbrechung am Mainkai auf und ab getragen. Trotz strömenden Regens in der Nacht und teils heftigen Schauern am Sonntag Vormittag. Nach diesem Staffellauf der ungewöhnlichen Art sind viele Teilnehmer müde aber zufrieden: sie haben eindrucksvoll gezeigt, dass ihr Herz für die Verkehrswende brennt und dieses Feuer – zumindest symbolisch – am Mainkai für sehr viele Menschen sichtbar auf und ab getragen.

Die Sprecher der veranstaltenden Bürgerinitiative MAINKAI FÜR ALLE äußerten sich entsprechend begeistert: „Es sind sehr viele Menschen, die mit großer Begeisterung, aber auch mit angestautem Frust über die Entwicklung in der Frankfurter Verkehrspolitik, am Mainkai gelaufen sind“ sagt Andreas Bürger. „Jetzt muss endlich Schluss sein mit den polit-taktischen Spielen in der Stadtverordnetenversammlung. Das Mindeste ist, dass der Verkehrsversuch am Mainkai verlängert wird, um faktenbasiert diskutieren zu können.“ Kai Röth stellt klar: „Die Leute fangen an, mit den Füßen abzustimmen, weil sie nicht gehört werden. Dabei zeigt sich, dass es immer schwerer wird, diese Bewegung zu ignorieren. Wer jetzt noch auf Verkehrskonzepte aus der Vergangenheit setzt, wird erheblichen Gegenwind erfahren. Von der Bürgerinitiatve MAINKAI FÜR ALLE und von vielen anderen Iniatiativen, die eine höherere Aufenthaltsqualität für Frankfurt einfordern.“

Die Bürgerinitiative setzt sich zwar aktuell für eine Verlängerung des Verkehrsversuchs der Mainkai-Sperrung über den 1.9. hinaus ein, fordert aber grundsätzlich die Verkehrswende in Frankfurt und einen dauerhaft autofreien Mainkai für alle Bürger und Besucher der Stadt.

Bürgerinitiative MainKai für Alle, Pressemitteilung, 26. Juli 2020

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