DGB ruft auf zum Frankfurter Ostermarsch

erstellt von DGB Frankfurt am Main — zuletzt geändert: 2019-04-16T21:46:37+00:00
Unser Ostermarsch soll ein Zeichen für Abrüstung statt Aufrüstung und gegen ein neues atomares Wettrüsten setzen.

Atomwaffen müssen aus unserem Leben verschwinden. Deshalb muss der Vertrag, der die Stationierung atomarer Mittelstreckenraketen in Europa untersagt, erhalten bleiben. Der Beitritt der BRD zum Atomwaffenverbot der UNO ist überfällig.

Noch mehr Waffen können nicht schützen. Menschenwürdiges Zusammenleben erfordert Konfliktlösungen ohne gegenseitiges Töten. Die Bundeswehr hat bei Auslandseinsätzen nichts zu suchen.

Was für Kriege ausgegeben wird, fehlt für den Frieden. Bei Schulen und Kitas, sozialem Wohnungsbau, Krankenhäusern, öffentlichem Nahverkehr, Kommunaler Infrastruktur, Alterssicherung, ökologischem Umbau, Klimagerechtigkeit und internationaler Hilfe zur Selbsthilfe.

Waffenexporte bringen Tod und Verwüstung. Ihr Verbot ist politisch und moralisch geboten. Durch Rüstungskonversion können Arbeitsplätze geschaffen werden.

Die Bundesregierung muss ihr politisches Gewicht in der internationalen Politik nutzen und als Vermittlerin in Krisensituationen tätig werden. Ein Weitermachen im Schlepptau der am Rüstungsgeschäft Interessierten in Wirtschaft, Politik und Publizistik ist unverantwortlich. Wir brauchen eine neue Politik des Friedens und der Abrüstung, der Demokratie sowie der sozialen und globalen Gerechtigkeit. Dafür demonstrieren wir an Ostern.

Informationen über Sternmarsch und Kundgebung auf dem Römerberg anbei

Philipp Jacks, Vorsitzender des DGB Frankfurt am Main, , Pressemitteilung, 16. April 2019