Das Engagement von attac kann nur in der Paulskriche gewürdigt werden!

erstellt von DIE LINKE. Fraktion im Römer — zuletzt geändert: 2020-02-12T17:48:11+01:00
Zur Ablehnung der Frankfurter CDU, das 20-jährige gesellschaftliche Engagement von attac in der Paulskirche zu würdigen.

 „Wo, wenn nicht in der Frankfurter Paulskirche, sollte eine Diskussion über die `Zivilgesellschaft unter Druck: Die Bedeutung von kritischem Engagement für die Demokratie´ erfolgen“, fragt Michael Müller, finanzpolilitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Römer. „Es spricht Bände, wenn die Frankfurter CDU hier einen `Sturm im Wasserglas´ probt und sich über die Geburtstagsfeier für attac echauffiert. Der Kampf für eine bessere Welt, den sich attac auf die Fahnen geschrieben hat, ist aller Ehren wert. Es gibt keinen passenderen Ort in Frankfurt für diese Feier.“

In Zeiten einer wachsenden Spaltung der Gesellschaft in Arm und Reich und eines Rechtsrucks sei eine Zivilgesellschaft, die gegen diese Tendenzen ankämpft mehr denn je gefordert. attac sei ein wichtiger zivilgesellschaftlicher Akteur, der seit 20 Jahren für eine demokratische Kontrolle der Finanzmärkte kämpfe, sich für die Abschaffung von Steueroasen einsetzte und für ein solidarisches Wirtschaften streite. „Gerade vor dem Hintergrund des Cum-Ex Skandals und eines erwarteten Millionenschadens für die Stadt Frankfurt wäre es ein vernünftiges Zeichen des CDU-Kämmerers, der Organisation für ihren wichtigen Beitrag in den vergangenen 20 Jahren zu danken. Aber die ideologischen Scheuklappen der CDU lassen dies nicht zu. Das sagt viel über den Zustand der Frankfurter CDU aus“, so Müller.

DIE LINKE. Fraktion im Römer, Pressemitteilung, 12. Februar 2020