8. Mai 1945 - Tag der Befreiung

erstellt von VVN-BdA — zuletzt geändert: 2021-04-30T19:41:52+02:00
Lasst uns Frankfurt in ein Blumenmeer verwandeln

Esther Bejarano überlebte als Mitglied des „Mädchenorchesters“ das deutsche Vernichtungslager Auschwitz und konnte vor 76 Jahren auf dem Todesmarsch der Häftlinge des KZ-Ravensbrück der SS entkommen. Sie fordert: „Der 8. Mai muss ein Feiertag werden! Ein Tag, an dem die Befreiung der Menschheit vom NS-Regime gefeiert werden kann. Das ist überfällig seit sieben Jahrzehnten. Und hilft vielleicht, endlich zu begreifen, dass der 8. Mai 1945 der Tag der Befreiung war, der Niederschlagung des NS-Regimes.“ Eine entsprechende Petition (www.change.org/8mai )haben inzwischen über 60.000 Menschen unterzeichnet. Der Frankfurter Oberbürgermeister, Peter Feldmann, hat sich diese Forderung zu Eigen gemacht.

Die Zeitzeugin und Vorsitzende des Auschwitz-Komitees in der BRD bittet darum, an Orten, die an die Opfer des Faschismus und Widerstandskämpfer*innen erinnern, mit Schildern, Plakaten und Blumen den Befreiern zu danken. Wir, Mitglieder der Parteien, Organisationen und Initiativen, die den Tag der Befreiung auf dem Römerberg in kleinerem Rahmen feiern, als wir es wünschen, wir schließen uns dieser Bitte von Esther Bejarano an.

Es finden sich in unserem Stadtbild viele Stellen und Orte, die geeignet sind, mit Blumen, roten und weißen Bändern und Schildern den Befreiern zu danken und den Widerstandskämpfer*innen zu gedenken.

Hier ist eine Aufstellung der Gedenkstellen in Frankfurt: http://www.gedenkorte-frankfurt-main.de/gom_orts_liste.php?PHPSESSID= (Quelle: Institut für Stadtgeschichte). Hilfreich ist auch der Stadtplan von Frankfurt, auf dem Gedenkorte markiert sind: https://www.frankfurt1933-1945.de/nc/topografie/aktueller-plan/show/4/ (Quelle: ebenda).