75 Jahre nach dem atomaren Massenmord: Hiroshima warnt!

erstellt von Friedens- und Zukunftswerkstatt e.V. — zuletzt geändert: 2020-08-04T15:42:51+02:00
Kundgebung am Donnerstag, den 6. August 2020 um 17 Uhr auf dem Paulsplatz in Frankfurt

AUFRUF:

75 Jahre nach dem atomaren Massenmord:
Hiroshima warnt!

Kundgebung am Donnerstag, den 6. August 2020 um 17 Uhr auf dem Paulsplatz in Frankfurt

Wir fordern:

US-Atomwaffen aus Deutschland abziehen statt atomare Teilhabe der Bundeswehr!

Geld für das Gesundheitswesen statt für neue Kampfjets!

Dem UN-Atomwaffenverbotsvertrag beitreten – Atomwaffen ächten und abschaffen!

Nach dem Plänen von Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer sollen US-Kampfjets angeschafft werden, um für die US-Atombomben in Büchel die „atomare Teilhabe“ der Bundeswehr sicher zu stellen. Diese Pläne werden uns zu einer Zeit präsentiert, da die Sicherheit der Menschen grenzüberschreitend nicht durch Kriegsdrohungen aus Russland, sondern durch eine tückische Viruspandemie bedroht ist. Nicht durch Massenvernichtungswaffen, sondern nur mit internationaler Zusammenarbeit kann dieser schweren Bedrohung der Sicherheit der Menschen wirksam entgegengetreten werden. Nicht die NATO-Aufrüstung, sondern eine engagierte Friedenspolitik und eine großzügige finanzielle Unterstützung der Weltgesundheitsorganisation WHO ist unsere Forderung an die deutsche Regierung und die Staatengemeinschaft!

Abrüsten statt Aufrüsten – mehr Sicherheit für unsere Gesundheit sowie gegen die schwere ökonomische und ökologische Krise!

Redebeiträge u.a. von:

  • Gerd Bauz (DFG-VK),
  • Robin Jaspert (ICAN *)
  • Julian Eder (SDS)
  • Musikalischer Beitrag: Noriko Abe, Trompete
  • Schirmherr und Grußwort von OB Peter Feldmann (Mayors for Peace)

*) Die mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete Internationale Kampagne für das Verbot aller Atomwaffen (ICAN) hat einen Städteappell auf den Weg gebracht, mit der Forderung, den Atomwaffenverbotsvertrag zu unterstützen – in unserer Region haben bereits die Stadtparlamente von Offenbach, Darmstadt, Mainz und Maintal diese Forderung an die Bundesregierung unterstützt. Wir appellieren an den Frankfurter Magistrat und die Stadtverordneten, sich diesem Appell anzuschließen!

Die Aktion wird unterstützt von: attac Frankfurt, DIDF Frankfurt, DGB-Region Frankfurt Rhein-Main, Die LINKE Frankfurt, IPPNW-Regionalgruppe Frankfurt, DKP Frankfurt, GEW Hessen, Fraktion DIE LINKE im Römer, Leben und Arbeiten in Gallus und Griesheim ( LAGG e.V.), NaturFreunde Hessen, Palästina-Forum Nahost Frankfurt, SDS Frankfurt, Stiftung Solidarität Frankfurt, VVN-BdA Frankfurt

V.i.S.d.P.: Friedens- und Zukunftswerkstatt e.V.