Frankfurter Info

erstellt von kai zuletzt geändert: 2018-07-11T09:59:52+00:00

Das Frankfurter Info ist ein Informationsdienst für Initiativen, Vereine, Organisationen und interessierte Leute. Unsere Themen sind Stadtpolitik, Antifaschismus, Antirassismus und Frieden.
Wir veröffentlichen Termine, Berichte, Meldungen und Ankündigungen.
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Humanitäre Katastrophe durch Grenzschließungen. PRO ASYL fordert Notfallplan zum Schutz von Flüchtlingen

erstellt von Pro Asyl — zuletzt geändert: 03.03.2016 10:19
Angesichts der dramatischen Szenen an der griechisch-mazedonischen Grenze und der sich zuspitzenden humanitären Katastrophe in Griechenland fordert PRO ASYL die EU-Staaten zu sofortigem Handeln auf. Umfassende humanitäre Hilfe und zügige Evakuierung von Schutzsuchenden in Griechenland müssen eingeleitet und die Grenzen entlang der Balkanrouten unverzüglich geöffnet werden.

Lichter für den Frieden in Syrien

erstellt von dfg-vk hessen — zuletzt geändert: 19.02.2016 11:08
Die Bundeswehr führt Krieg in Syrien? - Nicht in meinem Namen! Bundesweiter Aktionstag am Samstag, 20. Februar 2016 // Am Samstag, den 20. Februar 2016 setzen Menschen in ganz Deutschland gemeinsam ein Zeichen für den Frieden: Mit vielen Lichteraktionen. // FRANKFURT am Main, 10 Uhr, Leipziger Str./Ecke Markgrafenstr.

Das Mobile Lernlabor "Mensch, Du hast Recht(e)!"

erstellt von Bildungsstätte Anne Frank — zuletzt geändert: 19.02.2016 10:43
Für kurze Zeit in Frankfurt: 25. Februar bis 24. März 2016, Bildungsstätte Anne Frank, Hansaallee150. // RASSISMUS, DISKRIMINIERUNG UND MENSCHENRECHTE // Homecoming: Das Mobile Lernlabor tourt seit 2014 durch Deutschland. Jetzt macht die innovative Wanderausstellung zu Rassismus, Diskriminierung und Menschenrechten für kurze Zeit Station in der Bildungsstätte Anne Frank. Im Mobilen Lernlabor können Besucher*innen grosse Themen selbst entdecken. An zahlreichen Stationen werden sie herausgefordert - zum Mitmachen und Querdenken, zum Diskutieren und Träumen.

Gespräch mit Frankfurter Bundestagsabgeordneten über Werkverträge – Leiharbeit – Mitbestimmung

erstellt von DGB Region Frankfurt-Rhein-Main — zuletzt geändert: 18.02.2016 12:28
11.02.2016: Im Rahmen einer öffentlichen Diskussion legte der Deutsche Gewerkschaftsbund den Frankfurter Bundestagsabgeordneten dar, warum arbeitnehmerfreundliche Änderungen an bestehenden Gesetzen erwartet werden und eine strengere Regulierung und Kontrolle notwendig sei. „Der Missbrauch von Werkverträgen und Leiharbeit nimmt zu, deswegen ist es aus gewerkschaftlicher Sicht unerlässlich, klare Regelungen zu finden und die Informations- und Mitbestimmungsrechte der Betriebsräte auszubauen“, so Philipp Jacks, Gewerkschaftssekretär in der DGB Region Frankfurt-Rhein-Main. Darum habe sich der DGB Stadtverband Frankfurt nun in die bundesweite Diskussion über die Neuregelung von Werkverträgen und Leiharbeit eingeschaltet.

Videoüberwachung – wie kann ich mich dagegen zur Wehr setzen?

erstellt von dieDatenschützer Rhein Main — zuletzt geändert: 18.02.2016 12:20
Wer kennt es nicht? Man geht mit wachem Blick durch die Straße, in der man wohnt, in der man etwas einkaufen möchte oder ist zu Fuß oder mit dem Fahrrad auf dem Weg zur Arbeit. Und gerät dabei ins Blickfeld einer Kamera. Man fühlt sich unwohl, insbesondere wenn man diesen Weg regelmäßig geht / gehen muss. Denn jedes Mal gerät man dabei in das Blickfeld dieser Kamera(s). Man ärgert sich – und weiß nicht, wie man sich dagegen zur Wehr setzen kann.

Podiumsdiskussion des DGB Zur Kommunalwahl 2016

erstellt von DGB Rhein-Main — zuletzt geändert: 18.02.2016 12:15
Wählen gehen lautet die Aufforderung der Frankfurter Gewerkschaften zur Kommunalwahl 2016. Sie wollen im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit fünf Spitzenkandidaten politische Vorstellungen und Programme kennenlernen. Die Diskussionsrunde findet am Dienstag, 23. Februar 2016 ab 19.00 Uhr im Gewerkschaftshaus in der Wilhelm-Leuschner-Straße 69-71. statt. Am Podium beteiligt sind: Michael zu Löwenstein CDU, Mike Josef SPD, Manuel Stock Die Grünen im Römer, Dominike Pauli Die Linke und Annette Rinn FDP. Die Frankfurter Gewerkschaften haben zur Wahl am 6. März einen Zehn-Punkte-Katalog erarbeitet mit den zentralen Zielen soziale Gerechtigkeit und Chancen für alle. Da die Umfragezahlen für fremdenfeindliche und rassistische Parteien für die Gewerkschaften besorgniserregend sind, rücken die Werte Freiheit, Gleichheit und Geschwisterlichkeit in den Vordergrund. Für ein Fairness - Abkommen im Wahlkampf wird geworben.

PRO ASYL warnt vor weiteren Schritten von der Wertegemeinschaft zur Abschottungsgemeinschaft / Kretschmanns Vorstoß zu sicheren Herkunftsstaaten: Ein Handel zu Lasten des Asylrechts

erstellt von pro asyl — zuletzt geändert: 18.02.2016 12:05
PRO ASYL befürchtet ein Scheitern des kommenden EU-Gipfels in Bezug auf eine gemeinsame Verantwortung für die Aufnahme von Flüchtlingen und/oder eine partielle Einigung unter Missachtung der Menschenrechte von Flüchtlingen. Statt einer solidarischen Lösung drohen Grenzschließungen. In Folge werden Tausende von Flüchtlingen vor den Grenzen ausharren – vor der griechisch-mazedonischen, aber auch vor der syrisch-türkischen Grenze. PRO ASYL warnt erneut eindringlich vor einer Erosion der Menschenrechte und fordert, vor der syrisch-türkischen Grenze festsitzende Flüchtlinge großzügig in die EU zu evakuieren. Dem Appell an die Türkei, ihre Grenze zu öffnen, fehlt sonst jegliche Glaubwürdigkeit. // Empört reagiert PRO ASYL auf die in der taz bekanntgewordenen Pläne von Winfried Kretschmann (Bündnis90/GRÜNE), der Einstufung von Algerien, Marokko und Tunesien als sichere Herkunftsstaaten zuzustimmen. Staaten, in denen gefoltert wird, demokratische Grundrechte missachtet und die Menschenrechte von Minderheiten verletzt werden, sind keine sicheren Herkunftsstaaten.

Das Asylpaket II: Menschenrechte in Gefahr

erstellt von pro asyl — zuletzt geändert: 09.02.2016 11:46
Amnesty International, Deutscher Anwaltverein und PRO ASYL kritisieren geplante massive Verschlechterung der Asylverfahren in Deutschland. Die Bundesregierung setzt mit dem am Mittwoch beschlossenen Asylpaket II auf eine Politik von Härte und Unverhältnismäßigkeit gegenüber Menschen auf der Flucht, kritisieren Amnesty International, Deutscher Anwaltverein (DAV) und PRO ASYL. „Die neuen beschleunigten Verfahren gefährden massiv die Menschenrechte von Flüchtlingen“, sagt Selmin Çalışkan, Generalsekretärin von Amnesty International in Deutschland. „Anstatt zu gewährleisten, dass Asylanträge einfach schneller bearbeitet werden, was gerade für die Betroffenen wichtig ist, werden die Verfahren verschlechtert. Der Zeitdruck auf die Sachbearbeiter wird erhöht, und die individuellen Gründe für Flucht und Asyl können kaum noch geprüft werden.“

Große Koalition einig: Totalüberwachung und Entmündigung von Sexarbeiter/innen

erstellt von dona carmen — zuletzt geändert: 09.02.2016 11:07
Die heutige Einigung der Großen Koalition von CDU/CSU und SPD auf ein so genanntes „Prostituiertenschutzgesetz“ entwertet alle bisherigen Schritte in Richtung einer rechtlichen Anerkennung von Prostitution und macht sie mit einem Schlag zunichte. Gesundheitliche Zwangsberatung, Zwangsregistrierung und Zwangsouting durch Meldepflicht, Einschränkung der Berufsfreiheit durch örtlich/regionale Begrenzung von Sexarbeit per Gesetz, Stigmatisierung durch Hurenpass, Entmündigung durch Kondomzwang, patriachale Kontrolle von Frauen durch Prostitutionsstätten-Betreiber – all das bedeutet eine komplette Rechtlosstellung von Sexarbeit. Es ist das genaue Gegenteil von „Schutz“.

Einen Schritt weiter. Bericht über Veranstaltung zur "Massenunterkunft Neckermann"

erstellt von welcome frankfurt — zuletzt geändert: 09.02.2016 10:41
Am vergangenen Freitag, den 05. Februar 2016 fand unsere Veranstaltung zum Thema „Massenunterkunft Neckermann“ statt. Mit unserem Offenen Brief hatten wir auf die Berichte der Geflüchteten aufmerksam gemacht, die uns von den untragbaren Zuständen in dieser Massenunterkunft berichteten. Wir konnten und wollten nicht, als kleine Initiative, die Verantwortung für diese Informationen, die an uns herangetragen wurden, übernehmen. Deshalb hatten wir verschiedene Menschenrechtsorganisationen und auch die Verantwortlichen von Land und ASB eingeladen, um über die Möglichkeiten der Verbesserung, aber auch um über unsere Forderung nach einer unabhängigen Beobachtungsgruppe zu sprechen. Leider waren die Vertreter des Trägers der Massenunterkunft, der Arbeitersamariterbund (ASB) und des Landes Hessen nicht zugegen.

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